Landesverband Nord
Deutscher Marinebund e.V.

Aktuelles




22. Harburger Binnenhafenfest  MK Harburg feiert mit

Organisiert von Ehrenamtlichen der Kulturwerkstatt und dem Museumshafen Harburg, boten Vereine, Verbände, Institutionen und Künstler zum 22. Mal   ein maritimes Familienfest zu Wasser und zu Land.

Eröffnet mit einem ohrenbetäubenden Tut- und Pfeifkonzert  der historischen Museumsschiffe, darunter  Lotsen-, Feuerlösch- und Polizeiboot, Dampfhafen-schlepper, Schuten-Dampfsauger Festmacherboote und dem Rettungsschiff SEAEY1 konnten die Gäste dann in entspannter Atmosphäre bei Life-Musik von mehreren Bühnen und unzähligen Hafenrundfahrten alles Wissenswerte über den Harburger Hafen mit seinen Yachten, Hausbooten, Frachtern und Werften und der gelungenen Verbindung von moderner Architektur und den alten Bauten der Hafenindustrie erfahren.

Eine gute Gelegenheit für die Marinekameradschaft Harburg (MKH) sich der Öffentlichkeit zu präsentieren

Sie nahm mit einem Infostand am Geschehen teil und stellte sich den vielfältigen Fragen der Besucher zu den Aufgaben und Zielen ihrer Organisatin.

Das beliebte „Knotenbinden“ jedoch und das „Glücksrad“ mit seinen tollen Preisen, sorgten dafür, dass der Spaß nicht zu kurz kam, was die kleinen Gäste besonders  erfreute.

 
Text: Rainer Kurda Bild: MK Harburg


835. Hamburger Hafengeburtstag

 

Seeleute zu Gast in Marmstorf
Auch in diesem Jahr konnten die Mitglieder der Marinekameradschaft Harburg (MKH) zum 835. Hamburger Hafengeburtstag ihr Motto „Seefahrt ist international und völkerverbindend“ einmal mehr mit Leben erfüllen.
Der Tradition folgend, luden die Marinekameraden die Besatzungen der zu diesem Anlass im Hafen liegenden Schiffe zu einem sportlichen internationalen Vergleichsschießen, mit einer anschließenden feierlichen Siegerehrung, zu sich nach Hamburg-Marmstorf ein. 
So konnte der Vorsitzende der MKH, Rüdiger Schmidt, unter den 50 Gästen Seeleute von der polnischen Bark „DAR MLODZIEZY“, der Bark „ALEXANDER VON HUMBOLDT II“, der Flotte der Dänischen Heimwehr, dem Flottendienstboot „ALSTER“ der Deutschen Marine und das erste Mal Seeleute aus Finnland begrüßen.
Von den Mitgliedern der MKH betreut und bewirtet, wurden alte Kontakte gepflegt und neue geknüpft.Der Shantychor „Die Hornblower“ steigerte die maritime Stimmung und verlockte so manchen „Seebären“ zum völkerverbindenden Mitsingen.
Zufriedene Mienen bei den Marinekameraden; die Seeleute werden mit guten Erinnerungen an Bord ihrer Schiffe zurückkehren. 

Text: Rainer Kurda
Foto: Michael Christiansen


Marinekameradschaft Harburg in Berlin 

Große Ehre wurde den Mitgliedern der Marinekameradschaft Harburg (MKH) zuteil. Wurde ihrem 1. Vorsitzenden, Rüdiger Schmidt, doch Ehrenurkunde und Medaille aufgrund exzellenter Zusammenarbeit mit der Brasilianischen Marine, überreicht.

Auf Einladung des Botschafters der Föderativen Republik Brasilien, Roberto Jaguaribe, zu einer Zeremonie anlässlich des „Tages der Brasilianischen Marine“, fuhr der Vorstand der MKH nach Berlin, um dort in feierlichem Rahmen im Beisein von Vertreten aus Politik und Gesellschaft sowie im Kreise weiterer Ehrengäste, durch die Hand des Brasilianischen Marineattachés, Kapitän zur See Marcio G.M.A. Taveira, Ehrenurkunde und Medaille entgegenzunehmen.

So fand die nun schon über 25 Jahre gepflegte Freundschaft zwischen der MKH und den Besatzungsmitgliedern des jährlich auf ihrer Ausbildungsfahrt den Hamburger Hafen besuchenden brasilianischen Schulschiffes „NE Brasil“, zur Freude der Marinekameraden eine würdige Anerkennung. 

Text: Rainer Kurda/Bild: M.Mey


v.r.: Marineattaché, 1. Vorsitzende MKH, Botschafter Brasilien,
MKH Vorstand Kurda, Christiansen, Heitmann

 

Rettungsdienst auf See: Funkgerät statt „Stille Nacht“

Ho, ho, ho! Der Weihnachtsmann in Begleitung des Vorsitzenden der Marinekameradschaft Heide Kurt-E. Finke klopfte am Heiligabend an Tor und Tür der Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRs), der Station Büsum. Im Jutesack des Weihnachtsmannes, kleine Geschenke und Basteleien der Spielstunde Weddingstedt als Dankeschön für die Besatzung des Seenotrettungskreuzer „Theodor Storm“, auf dem sich Reservisten- und Marinekameraden über die DGzRS informieren durften.

Rasmus, der Gott des Windes und des Meeres nimmt keine Rücksicht auf christliche Feiertage, daher bleiben die Seenotretter, auch wenn sich ganz Deutschland für ein paar besinnliche Feiertage zurückzieht, rund um die Uhr einsatzbereit, erklärt der 3. Vormann Ronald Hönisch.

Für die Männer und Frauen der DGzRS ist Weihnachten nichts Besonderes, sondern professionelle Routine. Die Besatzungen des Seenotrettungskreuzer „THEODOR STORM“ gehen an den Feiertagen ihren ganz normalen Wachtörn – im Advent, Heiligabend, an den Weihnachtsfeiertagen, zu Silvester und Neujahr. 

Im Stationsgebäude in Büsum, gleich hinter dem Deich an der Schleuse, steht ein Adventgesteck auf dem Tisch des Aufenthaltsraums. „Man weiß nie, was der nächste Einsatz bringt“, so Maschinist Jörg Reinhardt. Immer wieder, das bestätigt der Blick in die Einsatzberichte werden die Besatzungen der 60 Seenotrettungskreuzer und -boote zum Einsatz gerufen.

Natürlich verbreiten auch in dem Stationsgebäude der Büsumer DGzRS in der Adventszeit Kerzen und ein bisschen Tannengrün eine weihnachtliche Stimmung. Und zum dampfenden Kaffee gibt es frische Lebkuchen und Christstollen. Die Fragen „Was koche ich an Weihnachten?“ „Wer übernimmt den ganzen Abwasch?“ fallen bei den Seenotrettern während der Weihnachtstage gänzlich weg. Die Crew des Wachtörn kocht gemeinsam und der Abwasch wird auch von ihnen erledigt.

Aber auch für die Männer der DGzRS Station Büsum gibt es einige Augenblicke der Besinnung und Nachdenklichkeit, die zu einer ungewohnten Stille führen, wenn da nicht das Rauschen und Knacken der Funkgeräte wäre.

 „Normalerweise passiert am Heiligabend nichts“, sagt Maschinist Sebastian Witt. „Die Freizeitskipper und die Fischer bleiben zu Hause, um mit ihren Familien zu feiern. Nur die Handelsschifffahrt ist dann noch unterwegs. Vormann Hönisch weiß wovon er redet. Seit Jahren ist er in Büsum bei den Seenotrettern, teilt sein Leben auf: 14 Tage bei Frau und Kinder, danach 14 Tage an Bord des Seenotkreuzers „Theodor Storm“. Und dann wieder von vorne. Egal, ob an Land Weihnachten oder Silvester gefeiert wird – die Besatzungen der Seenotkreuzer auf den 54 Stationen der DGzRS in Nord- und Ostsee leisten ihren ganz normalen Dienst. 

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